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Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender war ein Erfolg Interessiertes, aufgeschlossenes Publikum und gute besuchte Veranstaltungen in Wittenberg Nach Abschluss der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender ziehen Eske Wollrad und Martin Rosowski, Geschäftsführende des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer, eine positive Bilanz der von ihnen federführend verantworteten Woche in Wittenberg. „Wir haben unser Ziel, Menschen unterschiedlicher Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen, erreicht“, konstatiert Wollrad. Dies hätten nicht zuletzt die Teilnehmenden-Zahlen der durchweg gut besuchten Angebote der Themenwoche gezeigt, so die Theologin. Interessiertes, aufgeschlossenes Publikum habe die Podien, Vorträge und Diskussionsrunden aufgesucht. „Wir freuen uns besonders, dass es gelungen ist, auch Menschen aus Wittenberg und der Umgebung der Lutherstadt für unsere Themen zu interessieren“, berichtet Rosowski. Maßgeblich für den Erfolg der Themenwoche sei das große Engagement der Vorbereitungsgruppe gewesen, die aus Vertreter_innen kirchlicher Verbände bestand. In der Vorbereitung wie auch in der Durchführung vor Ort wäre aber ohne die Unterstützung zahlreicher ehrenamtlich Engagierter eine solche Veranstaltungswoche nicht durchzuführen gewesen. „Die Impulse, die die Themenwoche gegeben hat, werden im Evangelischen Zentrum Frauen und Männer weiter bearbeitet werden“, stellt Wollrad in Aussicht. So gelte es beispielsweise, Wege zu finden, um diejenigen Gruppen in Kirche, die bei aktuell diskutierten Themen wie beispielsweise der ‚Ehe für alle‘ einander gegenüber stünden, ins Gespräch zu bringen, um hier Verständnis füreinander und für die Bedürfnisse der jeweils anderen zu erlangen. Ein anderer Bereich sei die Lebensform ‚Single‘, die eine wachsende Zahl von Menschen beträfe. „Hier hat Kirche eine große Leerstelle“, bedauert Rosowski. „Der Versuch von Partnerschaftsvermittlungen kann selbstverständlich nicht die Lösung sein.“ Das Single-Dasein werde häufig von Nicht-Betroffenen als defizitär wahrgenommen. „Es gibt aber viele Menschen, die ganz bewusst als Alleinstehende leben. Keinesfalls alle sind unfreiwillig ohne Partnerschaft.“ Ob freiwillig oder unfreiwillig allein lebend, Kirche habe keine passenden Angebote für Menschen in dieser Lebensform. „Hier gibt es viel zu tun“, freut sich Rosowski auf kommende Aufgaben.
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aktuell
Pressemeldung: zum Familiennachzug geflüchteter Menschen mehr
Aufruf zur Bundestagswahl: Das Ev. Zentrum Frauen und Männer ruft auf, die Stimmabgabe vom „Respekt vor der Vielfalt des menschlichen Lebens” tragen zu lassen. Zu Wahlaufruf und Pressemeldung 
Reformationsjubiläum: Das Ev. Zentrum Frauen und Männer führte vom 08.-14. August die Themenwoche “Familie, Lebensformen und Gender” im Rahmen der Weltausstellung in Wittenburg durch. Meldungen und Fotos hier.
Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender war ein Erfolg Interessiertes, aufgeschlossenes Publikum und gute besuchte Veranstaltungen in Wittenberg Nach Abschluss der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender ziehen Eske Wollrad und Martin Rosowski, Geschäftsführende des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer, eine positive Bilanz der von ihnen federführend verantworteten Woche in Wittenberg. „Wir haben unser Ziel, Menschen unterschiedlicher Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen, erreicht“, konstatiert Wollrad. Dies hätten nicht zuletzt die Teilnehmenden-Zahlen der durchweg gut besuchten Angebote der Themenwoche gezeigt, so die Theologin. Interessiertes, aufgeschlossenes Publikum habe die Podien, Vorträge und Diskussionsrunden aufgesucht. „Wir freuen uns besonders, dass es gelungen ist, auch Menschen aus Wittenberg und der Umgebung der Lutherstadt für unsere Themen zu interessieren“, berichtet Rosowski. Maßgeblich für den Erfolg der Themenwoche sei das große Engagement der Vorbereitungsgruppe gewesen, die aus Vertreter_innen kirchlicher Verbände bestand. In der Vorbereitung wie auch in der Durchführung vor Ort wäre aber ohne die Unterstützung zahlreicher ehrenamtlich Engagierter eine solche Veranstaltungswoche nicht durchzuführen gewesen. „Die Impulse, die die Themenwoche gegeben hat, werden im Evangelischen Zentrum Frauen und Männer weiter bearbeitet werden“, stellt Wollrad in Aussicht. So gelte es beispielsweise, Wege zu finden, um diejenigen Gruppen in Kirche, die bei aktuell diskutierten Themen wie beispielsweise der ‚Ehe für alle‘ einander gegenüber stünden, ins Gespräch zu bringen, um hier Verständnis füreinander und für die Bedürfnisse der jeweils anderen zu erlangen. Ein anderer Bereich sei die Lebensform ‚Single‘, die eine wachsende Zahl von Menschen beträfe. „Hier hat Kirche eine große Leerstelle“, bedauert Rosowski. „Der Versuch von Partnerschaftsvermittlungen kann selbstverständlich nicht die Lösung sein.“ Das Single-Dasein werde häufig von Nicht-Betroffenen als defizitär wahrgenommen. „Es gibt aber viele Menschen, die ganz bewusst als Alleinstehende leben. Keinesfalls alle sind unfreiwillig ohne Partnerschaft.“ Ob freiwillig oder unfreiwillig allein lebend, Kirche habe keine passenden Angebote für Menschen in dieser Lebensform. „Hier gibt es viel zu tun“, freut sich Rosowski auf kommende Aufgaben.