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Von „Frühsexualisierung“ kann keine Rede sein Bilderbücher der Vielfalt in Wittenberg vorgestellt Umgang mit Differenzen und Toleranz kann man nicht früh genug lernen. Das wurde gestern in der Lesung ‚Alles Familie – Kinderbücher der Vielfalt‘ im Rahmen der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender in Wittenberg deutlich. Es sei wichtig, dass Kinder bereits in jungen Jahren eine größere Bandbreite unterschiedlichster Lebensformen kennenlernen können. Bilder- und Kinderbücher seien dafür gut geeignet, zeigte Kris Hochfeld anhand eines Medienkoffers der Bildungsinitiative Queerformat, die nicht nur Kinder, sondern auch pädagogische Fachkräfte ansprechen will. „Es gibt nicht das perfekte Bilderbuch. Deshalb ist eine Bandbreite an Medien empfehlenswert, die dann in der Summe die tatsächliche Wirklichkeit abbilden“, erläuterte die Bildungstrainerin. Denn gerade Jugendliche, die nicht in sogenannten Regenbogenfamilien aufwachsen, deren geschlechtliche oder sexuelle Identität sich nonkonform entwickle, benötigten Orientierungshilfen. „LGTBI-Jugendliche haben ein erheblich höheres Selbstmordrisiko. Kinder mit Behinderungen werden in den Familien häufig gestärkt, Jugendliche mit Fragen bezüglich ihrer sexuellen Orientierung werden kaum unterstützt.“ In keinem der vorgestellten Bücher gehe es um Sexualität im engeren Sinne. „Es geht um Antidiskriminierungsbildung und darum, mit Vielfalt vertraut zu machen“, so Hochfeld.
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aktuell
Pressemeldung: zum Familiennachzug geflüchteter Menschen mehr
Aufruf zur Bundestagswahl: Das Ev. Zentrum Frauen und Männer ruft auf, die Stimmabgabe vom „Respekt vor der Vielfalt des menschlichen Lebens” tragen zu lassen. Zu Wahlaufruf und Pressemeldung 
Reformationsjubiläum: Das Ev. Zentrum Frauen und Männer führte vom 08.-14. August die Themenwoche “Familie, Lebensformen und Gender” im Rahmen der Weltausstellung in Wittenburg durch. Meldungen und Fotos hier.
Von „Frühsexualisierung“ kann keine Rede sein Bilderbücher der Vielfalt in Wittenberg vorgestellt Umgang mit Differenzen und Toleranz kann man nicht früh genug lernen. Das wurde gestern in der Lesung ‚Alles Familie – Kinderbücher der Vielfalt‘ im Rahmen der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender in Wittenberg deutlich. Es sei wichtig, dass Kinder bereits in jungen Jahren eine größere Bandbreite unterschiedlichster Lebensformen kennenlernen können. Bilder- und Kinderbücher seien dafür gut geeignet, zeigte Kris Hochfeld anhand eines Medienkoffers der Bildungsinitiative Queerformat, die nicht nur Kinder, sondern auch pädagogische Fachkräfte ansprechen will. „Es gibt nicht das perfekte Bilderbuch. Deshalb ist eine Bandbreite an Medien empfehlenswert, die dann in der Summe die tatsächliche Wirklichkeit abbilden“, erläuterte die Bildungstrainerin. Denn gerade Jugendliche, die nicht in sogenannten Regenbogenfamilien aufwachsen, deren geschlechtliche oder sexuelle Identität sich nonkonform entwickle, benötigten Orientierungshilfen. „LGTBI-Jugendliche haben ein erheblich höheres Selbstmordrisiko. Kinder mit Behinderungen werden in den Familien häufig gestärkt, Jugendliche mit Fragen bezüglich ihrer sexuellen Orientierung werden kaum unterstützt.“ In keinem der vorgestellten Bücher gehe es um Sexualität im engeren Sinne. „Es geht um Antidiskriminierungsbildung und darum, mit Vielfalt vertraut zu machen“, so Hochfeld.